Taktloss - Videos, Interview, Lyrics, Biographie
Taktloss ist vorallem fĂŒr die Generation der Rap-Hörer, die deutschen Rap Ende der 90iger fĂŒr sich entdeckt haben, eine fest GröĂe in der Rap-Szene. Er gilt als Pionier des Battle-Raps, auch wenn er kommerziell nie wirklich groĂe Erfolge feiern konnte und es auch in den Jahren des groĂen “Berlin-Rap-Hypes” relativ ruhig um ihn war. Trotzdem hat Taktloss unvergessliche Alben veröffentlicht und die Rap-Szene mit seinem unverwechselbaren Humor und Flow um einige Innovationen bereichert.
Biographie:
Zu Taktloss Marketing-Strategie zĂ€hlt es, möglichst wenig ĂŒber sich bekannt zu geben. Was man weiĂ ist, dass Taktloss 1975 in Berlin (bĂŒrgerlicher Name: Kingsly Defounga) geboren wurde und in Berlin-Steglitz, ein gut-bĂŒrglicher Bezirk in Westberlin, aufgewachsen ist. Wie so viele der “Oldschool-Rapper” aus Berlin war auch Taktloss in den 90iger Jahren an den Open Mic Session im Royal Bunker beteiligt. Taktloss war fĂŒr kurze Zeit Mitglied der Untergrund-Formation “Masters of Rap” (MOR) und grĂŒndete zusammen mit Kool Savas das Projekt “Westberlin Maskulin” (WBM), welches zwei Alben hervorbrachte. Anfang 2000 trennten sich die Wegen von Kool Savas und Taktloss.
Taktloss kommerziell erfolgreichste Produktion war BRP 7, welches 2001 bei dem Label Put da needle to da records erschien. (15.000 verkaufte Einheiten). BPR7 wurde aufgrund einiger Textstellen indiziert. In den letzten Jahren machte Taktloss vorallem mit Kollabo Projekte oder Features auf sich aufmerksam. Die Taktloss-Fans der ersten Stunde dĂŒrfte er aber nicht mehr ansprechen - an die QualitĂ€t der alten Sache recht der “Letzte Tighte Nigga” schon lange nicht mehr ran.
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Veröffentlichungen:
Soloprojekte:
1997: BRP 1
1998: BRP 2
1999: BRP 3
2000: BRP 4
2001: BRP 7
2003: Phuk die Beeatch/Sonnenschein
2004: BRP 56
BRP steht fĂŒr Battle Reim PrioritĂ€t.
Kollabo-Projekte:
1997: Hoes, Flows, Moneytoes (Westberlin Maskulin)
1999: Battlekings (Westberlin Maskulin)
2004: Direkt aus dem Knast (Du Spast) (Taktloss & Jack Orsen)
2004: These Walls (Taktloss & Abstract Rude)
2005: Dogma (Gegen die Zeit) (mit MC Basstard)Â
2006: Aus Liebe (mit Justus)
2006: Eine Orgiee / All Coast (mit King Orgasmus One)
2007: WWW - WeltWeiteWorts - WorldWideWerds (mit Rifleman)
AuĂerdem hat Taktloss unter dem Pseudonym “DJ Ugly Cut” noch einige Mixtapes veröffentlicht.
Videos:
Taktloss & Rifleman - WWW
Taktloss & Justus - Vernichtend
Taktloss & Justus - Teufelskreis
Taktloss & Jack Orsen - Booyaka
Taktloss & MC Basstard - Horrorclowns
Taktloss - Wer ist
Taktloss - Zukunft
Taktloss - Weltrekord
Interviews:
Taktloss hat bisher wenige Interviews gegeben - hier eine Liste der wenigen Interviews, die es im Netz gibt:
Interview mit der WOZ (Schweizer Wochenzeitung)
Interview mit MZEE
Interview mit RAP.de
Taktloss Auftritt bei VIVA Supreme:
Wenige Auftritte von Rappern sind so legendĂ€r wie dieser: Taktloss trat im Jahr 2001 2 Stunden live bei VIVA Supreme auf. Damals wollte Taktloss dem Sender kein Interview geben, er bot jedoch an, eine Liveshow zu machen. Und diese hatte es in sich: eine absolut nicht mainstream-viva-taugliche Performance, die einem durchschnittlichen Taktloss-Fan die TrĂ€nen in die Augen stiegen lieĂ.
Unbedingt bei Youtube auf die Suche gehen.
Links:
Offizielle Taktloss Homepage
Tipp: Im Bereich “Freie lade Zone” gibt es einige Taktloss Videos in hochauflösender QualitĂ€t zum Runterladen.



